Schweinsteiger in die Hall of Fame von Bayern München aufgenommen

Triple-Sieger, Weltmeister, Fußballgott, wie auch immer Bastian Schweinsteiger von seinen Fans genannt wird, alle Titel passen zu ihm. Zu seinem wohlverdienten Abschiedsspiel gegen seinen Herzensverein FC Bayern München mit seinem heutigen Club Chicago Fire gibt es noch eine ganz große Ehre zu feiern. Schweinsteiger wird das 18. Mitglied der erlauchten Hall of Fame des FC Bayern München. Der 34-Jährige wird so in den legendären Kreis der Vereinslegenden rund um Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Gerd Müller, Sepp Maier oder Philipp Lahm aufgenommen. „Es ist natürlich eine große Ehre, bei einem so großen Verein der Hall of Fame mit all den anderen großen Persönlichkeiten beizutreten“ schwärmte Schweinsteiger im Vorfeld seines Spiels.

500 Pflichtspiele – 22 Titel mit dem FCB

Bastian Schweinsteiger hat das geschafft, wovon jeder kleine Junge träumt. Er hat es vom Jugendspieler zur Vereinslegende geschafft. Mit 13 Jahren ging es in die Jugend des FC Bayerns und er verließ den Verein auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Er war Triple-Sieger, Weltmeister und die Fans nannten ihn liebevoll Fußballgott. So stellt auch FCB-Chef Karl-Heinz Rummenigge stolz fest: „Er hat alles gewonnen, was die Fußballwelt zu bieten hat. Bayern-Präsident Uli Hoeneß kann sich einen kleinen Spaß nicht verkneifen: „Basti war immer ein Lausbub und dazu gehören auch immer die großen und kleinen Fehler, die ein Lausbub so macht. Wenn man ihn auf dem Platz gebraucht hat, war er aber da! Das ist eben der wahre Charakter eines Spielers.“ Am Dienstagabend kommt es zum Treffen seiner „alten Liebe“ und seinem neuen Club Chicago Fire. Der 34-Jährige wird noch einmal vor 75.000 Fans in der ausverkauften Allianz Arena auflaufen – je 45 Minuten für beide Vereine. Weiterlesen

Arturo Vidal verlässt das Bayern-München-Trainingslager vorzeitig

Wechselt Bayern-München-Star Arturo Vidal den Verein oder bleibt er doch beim deutschen Rekordmeister? Das Rätselraten um den chilenischen Mittelfeldmotor geht weiter. Zuerst soll Inter Mailand Interesse gezeigt haben, doch nun scheint der FC Barcelona die Nase vorne zu haben beim Wettrennen im Vidal-Transfer. Der Chilene habe am Freitag die Übungseinheit vorzeitig mit einem Dienstwagen verlassen und soll sich auf dem Weg zum Medizincheck Richtung Katalonien befinden, berichten diverse Medienberichte.
Im Vorfeld habe sich der 31-Jährige auf einen Drei-Jahres-Kontrakt mit dem spanischen Meister geeignet – 9 Millionen Euro netto soll Vidal bei den Blaugranas verdienen. Mit einem Transfer Vidals würde Barcelona auf den Abgang von Paulinho reagieren. Der Brasilianer hat die Spanier in Richtung China, Guangzhou Evergrande, verlassen, von denen er ein Jahr zuvor den Weg in die andere Richtung genommen hat.

Seit einer Woche in Verhandlungen

Während Vidal noch am Tegernsee vor dem Trainingslager der Münchener weilte, sollen seine Berater den Transfer mit Barcelona eingefädelt haben. Für den „Krieger“ werden gut 30 Millionen Euro fällig. Diese Summe habe Bayern für einen Verkauf aufgerufen, um den Mittelfeldakteur loszueisen. Den Großteil der letzten Saison hat Vidal aufgrund einer Knieverletzung verpasst. Weiterlesen

Deutschland gewinnt knapp gegen Saudi Arabien

Die Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland laufen auf Hochtouren. Zum engeren Favoritenkreis zählt natürlich auch wieder Deutschland. Der Titelverteidiger muss jedoch Kritik einstecken, denn das Team von Joachim Löw hat im Testspiel gegen Saudi Arabien nur eine mäßige Leistung gezeigt. Die DFB-Auswahl hat das Spiel zwar mit 2:1 gewonnen, jedoch zeigte die Mannschaft in der Defensive wie auch in der Offensive noch zahlreiche Schwächen. Bereits im Spiel gegen Österreich, welches das Team von Bundestrainer Löw mit 1:2 verloren hat, gab es zahlreiche Gründe für Sorgenfalten. Gegen Saudi Arabien lief es deutlich besser, jedoch Rückschlüsse auf die WM-Form lässt auch diese Begegnung nicht zu.

Bessere Trainingseinheit – Deutschland gewinnt knapp gegen Saudi Arabien

Es handelte sich natürlich um ein Vorbereitungsspiel und dennoch, hätten sich die Fans im Stadion und vor den TV-Geräten durchaus mehr Kampfgeist verdient gehabt. Die Elf von Jogi Löw absolvierte eine etwas bessere und schwungvollere Trainingseinheit. Besonders auffällig war der Jungstar Timo Werner, der auch in der 8. Spielminute ein Tor beisteuerte. In wenigen Tagen wird es für Deutschland bei der WM in Russland ernst. Das erste Spiel bestreitet die Mannschaft gegen Mexiko. Mit Sicherheit wird das keine sehr leichte Aufgabe und die DFB-Auswahl muss sich deutlich steigern. Bundestrainer Jogi Löw ist jedoch optimistisch und wird noch akribisch an der Feinjustierung arbeiten. Weiterlesen

SV Werder: Kuriose Klausel bei Belfodil Fluch oder Segen?

Nach einer schwierigen Hinrunde ist Ishak Belfodil inzwischen zum Leistungsträger beim SV Werder Bremen gereift. Unangefochtener Stammspieler ist der Algerier zwar noch nicht, aber er kommt praktisch in jeder Partie immerhin zum Einsatz. Akteur und Klubs müssen sich nun Gedanken machen, wie es weitergehen soll. Für eine Leihgebühr von 500.000 Euro war Belfodil nur für die laufende Saison von Standard Lüttich ausgeliehen. Bislang schien dies kein Problem zu sein, hatte Werder sich doch eine Kaufoption für den 26-Jährigen gesichert. Bremen hätte den Offensivspieler für 7 Millionen Euro verpflichten können. Doch eine kuriose Klausel verhindert jetzt genau das. Für Werder kann sie Fluch oder Segen sein – gleiches gilt für den Spieler.

Belfodil hat Transfer unterbunden
Die Klausel gab dem Spieler bis zum 31. Dezember 2017 die Möglichkeit, das Ziehen der Kaufoption durch Werder zu verhindern. Genau davon hat der 26-Jährige auch Gebrauch gemacht, wie die „Bild“ berichtet. Belfodil war nach der enttäuschenden Hinrunde nur noch weg und liebäugelte damals sogar mit der Variante, seine Leihe vorzeitig aufzulösen. Die Kaufoption ist damit vom Tisch. Weiterlesen

Der 1. FC Köln unterliegt dem VfB Stuttgart mit 2:3 – Besteht noch Hoffnung auf den Klassenerhalt?

Alle Hoffnungen auf den Klassenverbleib des 1. FC Köln rücken immer weiter in die Ferne. Der Rückstand beträgt inzwischen acht Zähler. Um im Rennen zu bleiben, müssen die Kölner mindestens fünf der noch neun bevorstehenden Spiele gewinnen.

Im Ersten der insgesamt vier Heimspiele trifft der 1. FC Köln im Derby auf Bayer Leverkusen. Anschließend muss sich die Mannschaft gegen Mainz 05, FC Schalke 04 und den FC Bayern München behaupten. Bei den übrigen fünf Spielen handelt es sich um Auswärtsspiele. Dafür reisen die Kölner nach Bremen, Freiburg, Wolfsburg, Berlin und nach Hoffenheim.

Folgenschwerer Fehler gegen Stuttgart

Ein Patzer des Kölner Torhüters Timo Horn beim Spiel gegen den VfB Stuttgart hat für die Domstädter ernste Konsequenzen. Der Torhüter, der den ungefährlichen Ball nicht halten konnte und unglücklicherweise selbst ins Tor manövrierte, bedauert den Vorfall zutiefst. Das sei in dieser Situation besonders brutal, sagte Horn nach dem Spiel und räumte ein, dass das ein Ball war, den ein Torwart halten muss. Weiterlesen

TSG Hoffenheim: Flick im Machtkampf mit Hopp

Hansi Flick steht bei der TSG Hoffenheim angeblich nach nur neun Monaten als Sportchef vor dem Aus. Und dies, obwohl der langjährige Assistent von Bundestrainer Jogi Löw eigentlich mit einem Fünf-Jahres-Vertrag ausgestattet ist. Flick hat sich laut „Bild“ in einen Machtkampf mit Mäzen Dietmar Hopp, Geschäftsführer Peter Görlich sowie Manager Alexander Rosen verstrickt. Gegen diese Front kann der Sportchef, der ohne Hausmacht arbeiten muss, kaum gewinnen.

Flick möchte Strukturen in Hoffenheim ändern
Flick hat sich das Ziel gesetzt, die Strukturen bei der TSG Hoffenheim zu ändern und zu modernisieren. Auch personell soll es eine Neuaufstellung geben, wenn es nach dem 52-Jährigen geht. Damit hat Flick in ein Wespennest gestochen. Die derzeitigen Strukturen wurden noch von Ralf Rangnick erschaffen und habe viele Millionen Euro gekostet. Zu behaupten, dass man in Hoffenheim wirklich sehr stolz auf die derzeitigen Strukturen ist, wäre eine schamlose Untertreibung. Die Verantwortlichen sind der Überzeugung, dass man führend in der Bundesliga aufgestellt ist. Weiterlesen

RB Leipzig – Österreicher als Erfolgsgaranten

RB Leipzig ist dank „Österreich-Power“ wieder zurück auf der Siegerstraße. Mit den Spielern Laimer und Sabitzer, feierten die „Bullen“ aus Leipzig einen Sieg gegen Schalke 04. Nach der Winterpause ist eins solcher Sieg natürlich besonders wertvoll und zudem hat es Leipzig auch mit den starken Schalkern zu tun bekommen. Nach vier sieglosen Spielen, gewannen die Leipziger 2:1.

Couch Hasenhüttl vertraut seinen Landsleuten

In der 84. Spielminute wechselte der Cheftrainer einen weiteren Österreicher ein. Mit Ilsanker spielten somit drei Spieler aus der Alpenrepublik Dabei machte der Außenverteidiger Laimer eine besonders gute Figur. Der Trainer hat dem Spieler wieder das Vertrauen geschenkt und in die Startformation geholt. Laimer agierte sehr gut und gab sogar den Assist zum Siegtreffer. Der 20-Jährige musste zudem mit einer komplett neuen Rolle zurechtkommen. Bisher spielte er nur im zentralen Mittelfeld und nun wurde er als Außenverteidiger eingesetzt. Das Konzept von Ralph Hasenhüttl ist auf jeden Fall aufgegangen.

Konrad Laimer hat in der Vorbereitung sehr gut gespielt und sich als Verteidiger angeboten. Mit einer solchen Leistung dürfte Hasenhüttl wohl öfter auf den jungen Österreicher vertrauen. Dem Spieler selbst ist es eigentlich egal auf welcher Position er spielt. „Wichtig ist, dass ich in der Startaufstellung stehe“, so Laimer. Weiterlesen

Geplatzte Träume in Köln

Ebenso wie TSG Hoffenheim und Hertha BSC scheiterte auch der 1. FC Köln in der Gruppenphase der Europa League. Nach der 0-1-Niederlage gegen Roter Stern Belgrad gelten die Kölner nun offiziell als der schlechteste Klub Deutschlands. Obendrein lieferten die deutschen Klubs das miserabelste Bundesliga-Ergebnis aller Zeiten.

Seit der Einführung der Europa League im Jahr 2009, kam es noch nie vor, dass alle deutschen Klubs in der Gruppenphase scheiterten. Roter Stern Belgrad beförderte den 1. FC Köln am Donnerstag im restlos ausverkauften Marakana Stadion in Belgrad, durch einen Treffer von Slavoljub Srnic, unmittelbar aus der Europa League.

Es war das erste Mal, dass die Mannschaft unter Interimstrainer Stefan Ruthenbeck spielte. Gleich in der ersten Spielphase bot sich den Kölnern die erste Chance. Allerdings konnte Milos Jojic seinen Schuss nicht richtig platzieren und der Ball wurde in der 15. Spielminute von Belgrads Milan Borjan abgefangen. Weiterlesen

Das sagt Jürgen Klopp über ein Comeback beim BVB

Der ehemalige BVB-Trainer Jürgen Klopp führte die Mannschaft von Borussia Dortmund einst zu glorreichem Ruhm. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene konnte das Team, mit dem 50-Jährigen an seiner Seite, große Erfolge feiern.

Borussia Dortmund gewann zwei Mal die deutsche Meisterschaft, holte einen Pokalsieg und zog obendrein noch ins Finale der Champions League ein. Für Jürgen Klopp war es eine von Erfolg geprägte Zeit mit zahlreichen emotionalen Momenten. Insgesamt stand Klopp seiner BVB-Mannschaft während 318 Pflichtspielen zur Seite.

Seine Karriere dauerte gut sieben Jahre an. Dann trennte sich Klopp von Borussia Dortmund. Nach einer Pause besetzte Klopp schließlich eine Trainer-Position beim FC Liverpool, wo er bis heute tätig ist.

Doch seine Fans trauern ihm noch immer nach. Viele von ihnen wünschen sich eine Rückkehr ihres Trainer-Idols zu Borussia Dortmund. In einem Interview sprach Jürgen Klopp erstmals darüber, ob eine Rückkehr nach Dortmund überhaupt infrage käme. Weiterlesen

Kritik und klare Forderungen von Ewald Lienen

Ewald Lienen, der technische Direktor des FC St. Pauli äußert scharfe Kritik hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen im Profifußball. Der 63-Jährige richtet sich mit einem Appell an die Verbände. Diese sollen seiner Meinung nach ihre Politik überdenken. Lienen ist davon überzeugt, dass zwischen den gesellschaftlichen Problemen und der enormen Vermarktung des Fußballs ein Zusammenhang besteht.

Man sei gerade dabei, die Verankerung des Fußballs an der Basis zu gefährden. Dies geschehe durch Aufblähung von Wettbewerben und Zersplitterung von Spieltagen. Aber auch durch überzogene Finanzexzesse der Top-Funktionäre im Gehaltsbereich und auch im Transferbereich.

Lienen spricht dabei von bekannten kriminellen Machenschaften seitens der erwähnten Top-Funktionäre. Diese würden das Vertrauen in die Verbände erschüttern, betont er mit eindringlichen Worten. Zudem stehe der Fußball in der Pflicht, soziale Verantwortung zu übernehmen. Weiterlesen