RB Leipzig: Forsberg liebt seinen Verein

Nach Naby Keita ist Emil Forsberg wohl der zweitwichtigste Schlüsselspieler von RB Leipzig. Der 25-Jährige sprach kürzlich vom AC Mailand als einem „interessanten Projekt“. Sofort wurden Schlagzeilen produziert, dass der Schwede mit einem Wechsel liebäugele. Völlig unnötig, wie Forsberg selbst versichert. Sein Herz gehöre voll und ganz RB Leipzig, er verstehe die Aufregung nicht, erläutert der Spieler im Gespräch mit dem „kicker“.

Forsberg: „Habe nur auf eine Frage geantwortet“
Forsberg ist darum bemüht klarzustellen, wie es überhaupt zu dem Missverständnis kommen konnte. Er habe nur auf eine Frage geantwortet. Er sei dabei konkret auf den AC Mailand angesprochen worden. Er hätte genauso geantwortet, wenn man ihn nach dem FC Bayern, Real Madrid, dem FC Barcelona oder Manchester United gefragt hätte, so Forsberg weiter. Wie diese Vereine auch, sei Milan schließlich einer der größten Klubs der Welt.

Er glaube nicht, berichtet Forsberg, dass der Wirbel nach der Aussage ihm, Leipzig oder seinem Standing bei den Fans geschadet habe, so Forsberg weiter. Warum sollte es das getan haben, fragt der Spieler. Es sei komplett fokussiert, vollständig motiviert, wolle unbedingt eine Saison spielen, die noch besser werde als die letzte, und er habe außerdem stets nur positiv über die Bullen gesprochen, schildert der Schwede und fügt an, dass er in Leipzig bisher „eine fantastische Zeit“ gehabt habe.

Ganz so harmlos war das alles nicht
Allerdings verklärt Forsberg mit diesen Aussagen die Vergangenheit doch heftig. Er hatte so sehr auf einen Wechsel gedrängt, dass sich RB Leipzig dazu gezwungen sah, öffentlich ein Wechselverbot auszusprechen. Sein Berater teilte den Verantwortlichen der Bullen anschließend mit, dass jene damit leben müssten, dass sie die Träume von Forsberg zerstörten. Darauf angesprochen erklärt der 25-Jährige lediglich, dass dies alles kein Thema mehr sei. Das klingt nicht nach großer Liebe sowie vergeben und vergessen.