Fußball ist Hobby für viele Millionen Menschen und Spitzensportart mit Aktienbörsen-Präsenz zugleich. In der Fußball-Bundesliga-Saison 2009/10 fanden 306 Spiele statt. Insgesamt kamen über 13 Millionen Besucher ins Stadion. Pro Spiel waren es durchschnittlich 42.490 Zuschauer. Die höchste dokumentierte Zuschauerzahl für ein Spiel war 1950 die Weltmeisterschaft Brasilien-Uruguay mit 199.854 Zuschauern. Fußball verbindet. Fußballinteressierte finden sich in jeder Altersstufe und jeder sozialen Schicht. Für Millionen Menschen ist Fußball Freizeitvergnügen und Gesprächsthema, für manche sogar eine Art Ersatzreligion. Die Medien benutzen den Fußball für Berichterstattung. Fußball füllt regionale und überregionale Zeitungen und Fachzeitschriften. Fußball im Fernsehen sorgt für höchste Einschaltquoten
Vor allem Fußballspieler, Fußballtrainer, Fans und Interessierte verwenden einen speziellen Fußballjargon, mit dem sie für eine Identitätsbildung untereinander sowie eine äußere Abgrenzung sorgen. Fernsehen und Rundfunk übernimmt diesen Jargon und erwählt neue Wortschöpfungen beziehungsweise bezieht Vorhandenes auf eine bestimmte Fußballthematik. So wurde das Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“ zur Weltmeisterschaft 2006 umgewandelt zu „Deutschland. Ein Sommermärchen“. Weitere Begrifflichkeiten sind „bolzen“, „Fußballhochburg“ und „über den Ball säbeln“. Von den Beteiligten sind immer wieder Sprüche zu hören wie „Der Ball ist rund“, „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“ und „Ein Spiel hat neunzig Minuten“. Andere Ausdrücke bezeichnen sportliche Trends wie zum Beispiel die „kontrollierte Offensive“ in den 80ern oder die „Viererkette“ ab dem Jahr 2000.