Franck Ribery hatte gegen den VfB Stuttgart ein umjubeltes Comeback gefeiert. Trainer Pep Guardiola hatte ihn in der zweiten Halbzeit gegen die Schwaben eingewechselt und der Deutsche erzielte prompt das 2:0 für den FC Bayern München. Der Franzose schien endlich wieder auf dem ansteigenden Ast zu sein. Doch die kalte Dusche folgte praktisch sofort. Gegen Manchester City in der Champions League fehlte Ribery bereits wieder, da er sich erneut verletzt hat.
Probleme mit der Patella-Sehne
Die Patella-Sehne am linken Knie zwingt den 31-Jährigen erneut zur Zwangspause vom Profi-Fußball. Diese hat sich entzündet. Wie lange er seinem Team nicht zur Verfügung stehen kann, wisse er nicht, erklärte Ribery auf Nachfrage des „kicker“. Erfahrungsgemäß handelt es sich bei dieser Verletzung allerdings um nichts, was nach Tagen abgeheilt ist. Belastet man eine entzündete Patella-Sehne zu früh, verschlimmert sich der Zustand sofort. Bastian Schweinsteiger fällt seit Wochen mit genau diesem Problem aus und kann deshalb auch kaum trainieren. Die einzige Möglichkeit, eine entzündete Sehne wirklich zu kurieren, ist Ruhe.
Ribery findet deutliche Worte
Wenig überraschend ist der französische Dribbler alles andere als glücklich über seine neuerliche Verletzung. Sein Gesundheitszustand „kotzt mich einfach an“, so Ribery im „kicker“. Der Rückschlag schmerze sehr. Schließlich hat sich der 31-Jährige gerade erst von schweren Rückenproblemen erholt, die ihn sogar die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Brasilien gekostet haben. In der Folge trat der 31-Jährige aus dem Nationalteam zurück. Ironischerweise begründete er den Schritt damit, dass er sich voll auf den FC Bayern konzentrieren und seinen Körper schonen wolle. Letzteres hätte besser funktionieren können.